Chorherrenstift Kloster NeustiftChorherrenstift Kloster Neustift

Sehenswertes im Eisacktal

Bischofstadt Brixen
Dom und Kreuzgang  

Ursprünglich ottonischer Bau mit romanischer Neugestaltung um 1200 im dreischiffigen Langhaus mit Krypta und drei Apsiden sowie zwei Fassadentürmen. Barocker Neubau 1745–1754 mit Fresken von Paul Troger und Hochaltar von Theodor Benedetti. Klassizistische Vorhalle von Jakob Pirchstaller um 1783. Das Kulturjuwel von Brixen par excellance ist der Domkreuzgang, der an den Dom anschließt. Es handelt sich hierbei um einen der bedeutendsten kunsthistorischen Schätze. Die Anlage geht auf das 10. Jahrhundert zurück. Der Brixner Kreuzgang mit seinen Arkaden und Fresken, von denen die meisten auf das 14. und 15. Jahrhundert zu datieren sind, ist das Herzstück des Dombezirkes.

Diözesan- und Krippenmuseum in der Hofburg  
Das Diözesanmuseum ist in der historischen Fürstbischöflichen Residenz der Brixner Hofburg untergebracht und zeigt einen repräsentativen Querschnitt der sakralen Kunst Südtirols. Es beherbergt die überregional bekannte Krippensammlung und Teile des Brixner Domschatzes, darunter die berühmte Adlerkasel (byzantinische Purpurseide mit Adlermuster). Sehenswert ist die Abteilung mit mittelalterlicher Plastik und Tafelmalerei, sie ist die umfangreichste im Tiroler Raum.

Pharmaziemuseum   
Die besonderen Ausstellungsstücke rund um die Herstellung von Arzneimitteln wie Tablettenpressen, Pillenrechen oder Zäpfchenformen beschreiben Fortschritt und Wandel der Arzneikunde der letzten 400 Jahre. Interessante Sonderausstellungen.

Weißer Turm  
Der 72 m hohe gotische Turm der Pfarrkirche zum hl. Michael gehört neben den Doppeltürmen des Domes zu den Wahrzeichen der Stadt Brixen. Wegen seines hellen, gemauerten Turmdaches wird er „Weißer Turm“ genannt. Die heutige Form stammt aus dem Jahre 1459. Typisch auch die vier Erker, hinter denen sich bis vor dem Zweiten Weltkrieg die Stube des Feuerwächters befand.

Neustift
Augustiner Chorherrenstift  
Mit der Engelsburg, der spätbarocken Stiftskirche, dem gotischen Kreuzgang, dem Wunderbrunnen, der Bibliothek mit einzigartigen Handschriften und der historischen Pinakothek gehört die größte Klosteranlage Tirols zu den bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des Eisacktales.

Franzensfeste
Festung Franzensfeste  
Vom österreichischen Kaiser Franz I. gebaut, galt Franzensfeste einst als stärkstes Festungswerk Europas. Doch die Verteidigungsanlage hat nie echtes Kampfgeschehen erlebt. Bis heute prägt die Festung aus massigen Granitquadern die Landschaft. Eine der faszinierendsten Besonderheiten der Festung ist der lange unterirdische Tunnel mit einem Treppenaufgang mit 457 Stufen und fast 100 Meter Höhenunterschied. Die Festung Franzensfeste wurde in den letzten Jahren saniert. Der prämierte Umbau ist heute Schauplatz diverser Ausstellungen und Veranstaltungen.

Rodeneck
Schloss Rodenegg  
Die Burg wurde 1140 von den Herren von Rodank erbaut und im 16. Jh. von den Freiherren und späteren Grafen Wolkenstein-Rodenegg zu einem der mächtigsten Schlösser im Lande ausgebaut. Der Begründer der Linie Wolkenstein-Rodenegg war der Minnesänger Oswald von Wolkenstein gewesen. Seine Nachkommen sind noch heute im Besitz der Burg. Besonders sehenswert ist der auf 1200 datierte Freskenzyklus in 11 Szenen zur Iwein-Sage nach dem höfisch-ritterlichen Epos von Hartmann von Aue. Es ist erstaunlich, dass derartige profane Wandgemälde von den damaligen geistlichen Würdenträgern überhaupt akzeptiert wurden.

Feldthurns
Schloss Velthurns und Heimatmuseum
Das Schloss, einst Sommerresidenz der Brixner Fürstbischöfe, ist ein Juwel der Renaissance-Baukunst. Von außen zeugen die mächtigen mit Zinnen bewehrten Schlossmauern vom einstigen Reichtum, im Inneren bestechen die Details: die zarten Fresken an den Fassaden, der eindrucksvoll getäfelte Prunksaal mit feinsten Intarsien, die prächtige Kassettendecke oder die sehr fein gearbeiteten Türschlösser. Im Schreiberhaus der Schlossanlage befindet sich das Heimatmuseum mit einer Sammlung bäuerlicher und handwerklicher Gebrauchsgegenstände.

Teis
Mineralienmuseum Teis
Herzstück der mineralogischen Sammlung sind rund 200 Teiser Kugeln und andere Mineralien aus dem Alpenraum, die von Paul Fischnaller, einem leidenschaftlichen Mineraliensammler, im Laufe von Jahrzehnten aus dem Gestein gehämmert wurden. Ein Film bietet einen umfassenden Überblick über Entstehung und Beschaffenheit der Kristalle.

Waidbruck
Trostburg 
Die Trostburg wurde am Ende des 12. Jh. errichtet und im 17. Jh. zu einer widerstandsfähigen Festung umgebaut. In ihr wuchs der spätmittelalterliche Minnesänger Oswald von Wolkenstein auf. In der Dauerausstellung „Burgen – Bauwerke der Geschichte“ werden über 80 maßstabsgetreue Modelle von Südtiroler Burgen gezeigt.  
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